Jedes Holz hat seine eigene Art der Maserung und Farbe.

Dies ist meine Brotschale aus Lindenholz, seit fast 2 Jahren täglich im Gebrauch übrigens und ich habe sie jetzt einfach so genommen, ohne sie für ihren Fototermin extra aufzuhübschen.

Lindenholz geht ins rötliche und hat kaum auffällige Maserung. Hier gibts auch sonst nix augenfälliges zu sehen. Ich liebe diese Schale! Unglaublich. Das muss ihre Ausstrahlung sein.

Diese Dose ist aus hellsten, klarsten, reinsten Ahornholz. Sie macht keine Effekthascherei und gewinnt Herzen durch ihre fast jungfräuliche Reinheit.

Sie ist unglaublich edel!

Die Dose stammt aus einem sog. Wassertrieb. Das sind schnell wachsende Triebe, die meist senkrecht nach oben wachsen. Keine sichtbare Maserung.

Eschenholz kann ohne deutliche Maserung kaum gedacht werden .
Es ergeben sich wundervolle Bilder!

Diese Schale ist rein … nur Maserung. Ihr Holz hat den ganz typischen Eschenglanz. Mit den Jahresringen gibt es Glanzstreifen.

Hier etwas dunklere Eschenholz. Rein mit ihrer typischen Maserung. Dunklere Maserung findet man mehr in der Mitte des Stammes.

Das ist Ahornholz! Kaum zu glauben, oder? Vergleicht es einmal mit der schönen hellen Dose!

Dies Stück wurde aus einem total verkorksten, verwachsenen Stück Holz herausgedreht. Das ist eine Arbeit, für die man sehr viel Feingefühl und Erfahrung braucht. Und man muss behutsam sein. Steinhartes liegt neben weichem. Es ist widerborstig und bockig auf der Drehbank.

Verwachsung, keine Maserung.

Das ist Baumkante … Naturrand … Rinde!

Auch hierfür braucht der Drechsler mehr Zeit. Er darf beim Drehen nicht mit seinen Eisen nur so drüberdonnern, dann bricht das ab und ist verdorben. Auch muß das Eisen scharf sein und gut gehalten werden, weil es sonst durch die Unebengheiten schlägt und dadurch Rillen hinterläßt.

Er muss es schonen und nachträglich sorgsam schleifen und glätten.